Kitty O'Meara ist eine Rentnerin, die mit ihrem Mann Philip, einem ehemaligen Lehrer, zusammenlebt. Ihr titelloses Gedicht, das mit der Zeile "Und die Menschen blieben zu Hause" beginnt, wurde veröffentlicht, in mehrere Sprachen übersetzt und über Radiosender in Australien verbreitet. Das Gedicht wurde während des Ausbruchs des Coronavirus bekannt – als ein Zeichen der Hoffnung, dass aus diesem gemeinsamen Zustand der Eingeschlossenheit und der Angst etwas Gutes hervorgehen wird.
Es bietet uns eine kurze Erzählung darüber, was wir in dieser schweren Zeit tun können und was mit der Zeit, die uns zur Verfügung steht.
Zu Beginn dieses Jahres hallt noch immer kräftig der persönliche und zugleich chorische Anruf nach, kraftvoll, irdisch und mystisch in einem – Kyrie – jenes Lied, mit dem Angelo Branduardi, der bekannte italienische Liedermacher, das Annus horribilis (das Jahr des Schreckens) der Pandemie abschließen wollte. Es ist eine Zeit, die ihn zutiefst erschüttert hat, ihn beinahe zum Verstummen brachte und sein Album „Der Weg der Seele“ fast von innen her bedrohte, das als Lebensaugenblick zu einer erleuchtenden und erleuchteten Aufzeichnung wurde, veröffentlicht Ende 2019 und inspiriert vom musikalischen Werk der mittelalterlichen deutschen Mystikerin, der heiligen Hildegard von Bingen.
«Ich versank in die Einsamkeit (in das Schweigen)“, erklärt Branduardi, wenn er von der Zeit der Pandemie spricht. „Mit dem Lied Kyrie bin ich zur Musik zurückgekehrt. Der Sänger und Komponist erinnert sich an dieses Lied mit den Worten: «Für mich ist es ein Weinen (ein Schrei), ein furchtbares Schweigen Gottes. So habe ich es verstanden. Monatelang habe ich nicht gespielt, jetzt komponiere ich voller Staunen, wie ein Kind.”
Das Interview mit Angelo Branduardi führte Massimo Iondini
Schon mehrmals kreiste in den sozialen Netzwerken ein kurzer, sehr bewegender und ermutigender Film über einen Jungen, dem man in der Schule bescheinigte, er sei nicht beschulbar, und über eine Mutter, die ihm beisteht... bald erfahren wir, dass es sich um einen der bedeutendsten Wissenschaftler der neueren Geschichte handelt,Thomas Alva Edison. Und wir fragen uns: Was ist da eigentlich geschehen...
Ich erinnerte mich daran, wie es mir ergangen war, als ich niemanden hatte, der zu mir gehörte.
Nie habe ich mich damit gebrüstet, dass ich Menschen helfe.
Ich bin überzeugt, dass die Güte wie das Korn auf dem Feld ist, das sich durch das Säen vermehrt.
Ich wurde auf der Insel Žirje geboren, in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. In jenem Jahr 1916 war ich vier Jahre alt. Als Folge des harten Winters und des Krieges herrschte auf Žirje der Hunger. Es drohte die Gefahr, dass wir Kinder an Krankheiten zu sterben begannen, die von der Entkräftung herrührten.