Diva Grabovčeva: Ich werde meine Ehre und Unschuld bewahren
Und ich war lebendig und schön. Ich habe Rama mit Freude erfüllt. Aber er wollte etwas, das ich nicht war. Und als er mich tötete, hat er nichts von dem berührt, was ich bin.
Ich liege hier seit Jahrhunderten im Vran-Gebirge, frei in unantastbarer Freiheit und geliebt mit einer Liebe, die neu gebärt.
Das kroatische Volk von Rama und der Herzegowina verehrt seit drei Jahrhunderten ein einsames Grab auf der Kedžara, mitten im Vran-Gebirge, als heiligen Ort. In ihm ruht nach der Überlieferung der Leib der Diva Grabovčeva, die in der Blüte ihrer Jugend von einem zügellosen türkischen Adligen getötet wurde, weil sie sich seiner Begierde widersetzte. Diva wird im eigentlichen Sinn zur Schönen und zur Schwester aller in Rama in dem Augenblick, in dem sie mit der Seele einer freien Frau spricht und lieber den Tod wählt als ein Leben mit dem reichen Beg Kopčić.
Diva war die Tochter des Luka Grabovac und seiner Frau Luca, die lange Zeit keine Kinder bekommen konnten; erst im Alter erbarmte sich Gott der inständigen Gebete Lucas und schenkte ihnen ein wunderbares Töchterchen, Dijeva (Djevica – Virginia), oder, wie das Volk jener Gegend es ganz ikawisch aussprach, Diva Grabovčeva.
Diva begegnete Tahirbeg zum ersten Mal, als sie von der heiligen Messe nach Hause zurückkehrte. Die Begegnung ereignete sich, als Tahirbeg einer Gruppe von Mädchen, unter denen auch Diva war, den Weg an jener Stelle abschnitt, an der sie den Steg überqueren mussten, der den Jelić-Bach kurz vor seiner Mündung in die Rama überbrückt. Dort erwartete sie Tahirbeg und musterte jedes der Mädchen aufmerksam.
Er fasste das erste Mädchen am Kinn, und sie ließ es geschehen. Er drehte ihr Gesicht nach links und rechts, als suche er darin nach irgendwelchen Zeichen, blickte ihr in die Augen, bog ihren Kopf nach hinten und suchte etwas an ihrem Hals, zwang sie, das Haupt zu neigen und ihm Scheitel und Nacken zu zeigen, richtete ihr Gesicht schließlich auf gleiche Höhe mit dem seinen, lächelte säuerlich, als wollte er sagen: »Du hast nicht das, was ich suche«, und ließ sie an sich vorbei vom Steg auf den Pfad treten… Ebenso verfuhr er mit den beiden anderen Mädchen, und so wäre es auch Diva ergangen, wäre sie ruhig auf ihn zugegangen.
Diva entschloss sich, ihm entgegenzutreten und ihre Würde zu verteidigen. Das überraschte Tahirbeg, der nicht gewohnt war, dass ihm jemand widerstand. Ihr Schritt weckte in ihm Interesse und stürzte Diva damit ins Unglück, denn Tahirbeg hielt weiblichen Widerstand für eine Art Koketterie: man müsse nur beharren, dann werde der Widerstand vergehen. Nachdem er sie wortlos verlassen hatte, machte sich Tahirbeg auf zur Kirche, aus der sie gekommen waren, und verbot den Burschen und ihren Eltern, in diesem Jahr um die Hand der Diva Grabovčeva anzuhalten. Dann setzte er der Gruppe Divas erneut nach, stieg, als er sie eingeholt hatte, vom Pferd und ging auf sie zu. Diva sagte ihm: „was immer du tust, in einem sei gewiss: ich werde meine Ehre und meine Unschuld bewahren.“
In den folgenden Tagen ging Tahirbeg vergeblich an jene Orte, an denen er Diva zu erblicken hoffte, doch Diva verließ seit ihrer Begegnung nur selten das Haus. Und wenn sie hinausging, begleitete sie die Mutter. Einmal hielt er sie an und begann, ihr von seiner Liebe zu ihr zu sprechen. Er versuchte, ihre Hand zu fassen, doch sie entzog sie ihm. Diva wollte seine Worte nicht hören und verlangte, dass er ihr aus dem Weg gehe: „denn wir sind nicht füreinander bestimmt; unsere Wege verlaufen seit alters in verschiedene Richtungen, und wisse: nichts wird sie zusammenführen, auch nicht das, was du Liebe nennst. Er verlangte von seinem Vater, für ihn um Diva zu werben, was ihre Eltern ablehnten. Das erzürnte den Beg, denn er war an niemandes Ablehnung gewöhnt. Beim Weggehen schwor er Rache für die zugefügte Schande.
In den folgenden Tagen versuchte er auf jede Weise, Divas Aufmerksamkeit zu erregen und sie aus dem Haus zu locken. Während Kopčić wütete, betete Diva zu Gott, er möge sie von dieser Anfechtung befreien, und beschloss, sich Tahirbeg zu stellen, falls er von seinem Treiben nicht abließe. Sie trug in sich das Bild des Martyriums, das sie zu ertragen bereit war, nur um diesen Gewalttäter loszuwerden. Wenn sie aus seinem Mund hören sollte, dass ihre Augen an seiner sündhaften Entflammung schuld seien, so würde Diva ein Messer nehmen, sich beide Augen ausreißen und sie Tahirbeg auf einer Schale reichen mit den Worten: „Hier hast du meine Augen, wenn sie dir so lieb sind, und lass mich blind in meiner Ehre leben.“
Unterdessen begann Diva von einem tapferen Burschen zu träumen, der um sie werben und sie vor Kopčić retten würde, doch ein solcher fand sich nicht. Alle fürchteten Kopčić, und niemand wagte es, um Diva zu werben. Als sie sah, dass ihr keine Hilfe zuteilwurde und dass es keinen Burschen gab, der um sie würbe, begann Diva von übernatürlichen Wesen zu sprechen, die die Menschen vor dem Bösen schützen. Sie träumte von geflügelten Engeln, die die Unschuldigen mit dem Schwert verteidigen. Während sie immer tiefer in solche Gedanken versank, beschlossen die Ihren, sie auf die Bergweiden zu schicken. Sie ersannen eine Weise, die Späher Kopčićs zu täuschen, indem sie die Orte vertauschten, an die sie ihre Schafe zur Weide schickten.
Trotz aller Vorsicht und des Versuchs, die Spur zu verwischen, erfuhr Tahirbeg von Divas Zuflucht. Seine Knechte ergriffen und fesselten sie. Er erblickte Diva, wie sie ausgespannt und gefesselt dalag, mit einem Wort: hilflos. Der Anblick ihrer grünen Augen ergriff ihn, und deshalb war ihm der Gedanke an das, was er tun würde, zuwider; da er es aber im Grunde nicht anders kannte, begann er, Diva die Knöpfe am Kleid zu öffnen, und bald war sie fast völlig nackt. Auf diese seine Tat antwortete sie: „Du kannst tun, was du willst, aber meine Seele wirst du niemals haben. Wenn ich nach alldem weiterleben muss, wie auch immer ich lebe, ich werde dich hassen. Ich werde dich hassen, auch wenn ich mich stellen muss, als liebte ich dich. Diva fuhr fort: Hast du meinen Leib gut betrachtet?“, sagte Diva. „Du kannst mich ruhig losbinden und diesen Pfahl aus dem Ärmel ziehen, ich werde mich nicht wehren und nicht fliehen. Das, was für dich uneinnehmbar ist, meine Seele, wird in diesem Leib nicht sein, solange du bei ihm bist.“ Danach betete sie zur Muttergottes, sie möge ihr helfen, ihre Ehre zu bewahren.
Durch ihre Worte wurde sie, die sie war, trotz der Lage, in der sie sich befand, würdevoll. Mit ihren Worten traf sie ihn an den schmerzhaftesten Stellen, und das tat ihm weh. Nicht einmal sich ihrer bemächtigen konnte er, denn sein Blut entzündete sich nicht so, wie ihm sein Knecht gesagt hatte, dass es geschehen würde. Seine Niederlage war vollständig, und auch ihm war das klar. In diesem Augenblick geschah ein Wunder, und es gelang ihr, den Pfosten zu zerbrechen. Mit dem Stück, das ihr in der Hand blieb, holte sie gegen Tahirbeg aus und versuchte, ihn zu vertreiben. Das brachte ihn völlig um den Verstand, und er stürzte sich wie ein wildes Tier auf sie.
Deshalb beschloss er, sein Verbrechen noch schlimmer zu machen: er ergriff den Perlmuttgriff des Messers und stieß die Klinge, ein wenig oberhalb jener Stelle, an der er sich hätte nehmen sollen, was sein Blut entzündete, bis zum Anschlag hinein, löste sich von dem Mädchen, und während sie ihn mit der Fülle des Grüns aus ihren Augen übergoss, wischte er das Blut mit schwarzem Satin vom Messer, steckte es in die Scheide, ließ die Arme sinken und sah zu, wie Diva fiel.
Nachdem Kopčić den Ort des Verbrechens verlassen hatte, lief eine alte Frau in das Haus und fand Diva, die mit den letzten Kräften jenen Satz sprach, den nach ihr viele Geschlechter wiederholen sollten: „Dank sei Gott, dass er mir die Gnade geschenkt hat, mit meinem Blut meine Unschuld zu verteidigen. Und auch ihr lobt ihn, wenn ihr mich in die Erde senkt.“
Als die alte Frau sah, dass Diva tot war, floh sie, damit Kopčićs Knechte sie nicht töteten, sodass einer von ihnen ihr nur noch drohen konnte, sie solle schweigen. Deshalb wurde Diva auch im Gebirge begraben statt auf dem Friedhof, und als amtliche Todesursache galt ein Sturz, bei dem sie sich das Rückgrat gebrochen habe. Wie immer gab es für die Mächtigen kein Gericht. Dennoch fanden sich unter den Menschen auch solche, die meinten, Diva dürfe nicht ungerächt bleiben. Nach Aralica geschah es am Tag von Tahirbegs Hochzeit. Während die Spiele im Gange waren, die zum Hochzeitsfest gehörten, trafen die Rächer Tahirbeg in den Nacken, und zwar so geschickt, dass niemand den Schuss bemerkte, bis die Braut zu ihm trat und an dem rasierten Nacken, dort wo sich das Rückgrat mit dem Kopf verbindet, das Blut sah, das aus einer kleinen Quelle nach allen Seiten rann wie ein Bandwurm. Tahirbeg beendete sein Leben so, wie er es geführt hatte: gewaltsam.
Diva Grabovčeva kam um wegen ihrer Schönheit und ihrer Treue zu ihrem Volk und zum christlichen Glauben.
Hier wurde mehr als die weibliche Ehre gerettet, gerettet wurde der unbefleckte Begriff der Freiheit als mögliche Antwort auf jede Gewalt. Das ist das höchste Bekenntnis zu Gott. Das Einzige am Menschen, was dem Bösen unerreichbar bleibt, ist die Freiheit, die sich radikal zugespitzt in der Wahl zwischen Liebe und Tod zeigt. In der Frömmigkeit des Volkes von Rama wird Diva zum Zeichen neuer Möglichkeiten für jene, die glauben, dass Liebe und Tod die Welt nicht gemeinsam beherrschen können und dass die Liebe Gottes Antwort auf alles ist.
So werden in Rama zwei Frauen auf dem Weg des Wachsens und Reifens unumgänglich: die Muttergottes und Diva. Die Muttergottes, Mutter der Gnaden, verehrt als der nie ganz erreichbare Horizont der Verheißungen Gottes und unserer Möglichkeiten, eine Mutter, die in vielen Leiden zugegen ist, aber auch in wunderbaren Auferstehungen aus der Asche, lieb und schön, vor der man schweigen kann und doch verstanden wird. Und Diva: Schwester, Mutter, Braut, lebendig in der Schönheit der Frauen von Rama, die bezeugt, dass die Schönheit eine Gabe für das Leben ist.
In der Nähe dieser beiden Frauen gründet sich der Zugang zu einer Reihe von Fragen... Das Vran-Gebirge wird durch Diva zu einem Ort tieferer Begegnungen mit der Quelle des Lebens. Wahrhaftig, man muss hierherkommen und erfahren, was es heißt, alles mitzunehmen und alles zurückzulassen. Wir können die ursprüngliche Reinheit nicht beflecken.
Deshalb ist der Roman Graditelj svratišta, dem Motiv der Diva folgend, von der ersten bis zur letzten Seite eine Erzählung von der Verteidigung der Unschuld als Verteidigung der Freiheit und eine Erzählung von der Verteidigung des Glaubens als Verteidigung des wesentlichen Elements einer – in diesem Fall der kroatischen – menschlichen Gemeinschaft.
Vielleicht ist es kein Zufall, dass der eigentliche Name der Diva Grabovčeva – Virginia – Jungfrau bedeutet. Darum erinnert Fra Mirko Jozić zu Recht an den Brauch, der in Rama diese beiden Frauen miteinander verbindet: Diese Verwandlung im Bewusstsein des Volkes von Rama geschieht innerhalb des Glaubens an den Gott, der die Toten auferweckt. So enthüllt sich die Gewalt an Diva als der vergebliche Versuch des Gewalttäters, mit den Mitteln äußerer Übermacht ihre Freiheit des Handelns aufzuheben; denn der Gewalttäter, der ein junges Mädchen tötet und mit seiner gewaltsamen Tat ihrem Leben ein Ende setzt, löst mit eben dieser Tat auch den Beginn jenes Prozesses aus, in dem Diva zum Symbol einer neuen Identität wird. So bedeutet das Ende ihres Lebens zugleich den Beginn einer neuen Freiheit. Diese Verwandlung des Bewusstseins des Volkes von Rama geschieht im Horizont der Hoffnung und in der Kraft des Glaubens an den Gott, der als die Liebe die Toten aus ihren Gräbern führt – "damit keiner verloren gehe...".
Im Leben Marias, das sich um das Kreuz Christi windet, wird die verkündete Wahrheit offenbar, dass allein der sein Leben nicht verlieren wird, der es einsetzen darf und kann. Das Leben kann freilich nur für einen höheren Wert eingesetzt werden. Der höhere Wert gegenüber dem Leben aber ist im christlichen Verständnis die Liebe, und darum ist die sinnvolle Hingabe des Lebens immer unmittelbar oder mittelbar mit der Liebe verbunden: zu Gott und zum Menschen. Die Hingabe des eigenen Lebens aus Liebe setzt Freiheit voraus, und die Freiheit setzt das Bewusstsein und das Eingeständnis voraus, dass der Mensch gänzlich von Gott abhängt und dass er einzig und allein in ihm den Grund seiner Freiheit finden kann. So ist auch die Freiheit für den Christen nur als unaufhebbares Paradox möglich: das eigene Leben verwirklicht sich in der Fülle der Freiheit nur durch die radikale Unterordnung unter Gott.
Über dem Grab der Diva Grabovčeva, auf der Kedžara, singen die Bergwinde ohne Unterlass einen Hymnus auf das Mädchen, das in der Blüte seiner Jugend die Schwelle überschritten hat, die in die Ewigkeit führt. Ihr Grab wird stillschweigend zu einem heiligen Ort. Einmal im Jahr pilgern Mädchen und junge Frauen aus Rama und der Herzegowina dorthin, um, geführt von Hoffnung und Glauben, auf Divas Grab das Gelübde ihrer Jugend abzulegen – das Gelübde der Liebe (Mirko Jozić).
Es spricht zu euch eure Diva:
Lange ist es her. Man erzählte, ich sei die Schönste in Rama. Heute lebt meine Schönheit in euch, meine Schwesterchen und ihr stattlichen Brüder.
In euren Augen spiegeln sich noch die Wasser und Wiesen meiner Jugend, mit euch atme ich den Duft des Vran, ich höre euer Lied, bald trotzig, bald traurig...
Ich danke euch, dass ihr in das Vran-Gebirge gekommen seid und eure Diva besucht habt. Wie sehr wünschte ich, dass meine Geschichte euch hilft, Flügel der Liebe zu bekommen, das Leben zu umarmen und eure Brüder und Schwestern, euer Leben, eure Kinder und dieses euer Land.
Dies ist meine Geschichte:
Meine Eltern haben mich bei Gott als Geschenk erbetet. Und ich bin auch als Geschenk aufgewachsen.
Als ich zum ersten Mal verstehen konnte, was uns der Ordensmann auf den Mauern der niedergebrannten Marienkirche in Rama von der Liebe Jesu Christi erzählte – ihm sei Ehre und Ruhm –, da nahm etwas in meiner Seele Wohnung, das mich begleitete, wohin ich auch ging: wenn ich die Schafe hütete, wenn ich die Gerste aus Zahumlje zur Mühle an der Rama trieb, wenn ich mit den Freundinnen am Brunnen vor mich hin sang. Dieses Etwas, tiefer als ein Gefühl, zauberhafter als eine Stimme, schöner als Musik, sagte mir: Diva, du bist geliebt! Diva, du bist frei!
Es war schön, mit dieser Stimme in mir zu leben. Manchmal widersprach ich ihr. Ich sagte: Wie kann ich frei sein, wo doch alles, was mein ist, erniedrigt wird. Die Stimme übertönte mich. Mit der Stimme wurde auch ich stärker. Ich wurde immer schöner.
Ich wurde immer stärker darin, Liebe und Freiheit zugleich zu leben, wie es uns Jesus Christus lehrt, ihm sei Ehre und Ruhm.
Meine Freundinnen hielten mich für ein wenig sonderbar wegen dieses inneren Gesprächs, das ich ihnen anvertraut hatte.
Und all das löste sich plötzlich auf. Ich begegnete dem Bösen in der Gestalt Tahirbegs. Er tötete mich, weil ich in einer Blüte blühte, die er lebendig nicht ansehen konnte.
So wuchs mein Mörder in der Nähe zertretener Schönheit auf, in der Furcht vor Fragen und mit Verachtung gegenüber der Erinnerung. Dabei hätte er, wie unser Pate, der mich wie sein eigenes Kind achtete und hütete, die Botschaft Jesu Christi auch anders lesen können, ihm sei Ehre und Ruhm: dass jeder geliebt ist, dass die Liebe stärker ist als jedermanns Tod, dass alles, was die Liebe gebärt, ein Teil des Himmels wird.
Doch mein Mörder hat die Scham durch Hochmut ersetzt, die Reue durch neue Untaten, die Freude durch das Herrschen über tote Dinge.
Seht, das ist meine Geschichte, meine lieben Brüder und Schwesterchen! Meine Geschichte duftet nach der Seele meines Volkes, und auch der Himmel kennt sie.
Denn wie es damals war, so ist es auch heute und gilt für immer: Das Böse hat im Dunkeln Augen, im Licht erblindet es. Wenn du von meinem Grab fortgehst, entzünde mit deinem Leben ein Licht, damit die Liebe sehend wird. Es liebt euch eure Diva. Ich liebe euch mit der Seele all unserer Märtyrer.
Ich liebe euch mit der Schönheit all unserer Zeugen der Liebe und der Freiheit. Möge euch allezeit die Liebe des Herrn stärken!
Ihm sei Ehre und Ruhm in alle Ewigkeit.
- Mladen Klanac
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